Als erstes hat es der damalige Bundespräsident Wulf formuliert, erst neulich haben Kanzlerin Merkel und der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmer es bestätigt: Der Islam gehört zu Deutschland. Andere Politiker, z.B. Horst Seehofer, von der AfD ganz zu schweigen, sind da anderer Meinung. Fakt ist, dass bei uns Religionsfreiheit ein hohes Gut ist, das sich auch zu verteidigen lohnt. Von daher müsste auch der Islam gleichwertig neben Christentum und anderen Religionen stehen. Fakt ist aber auch, dass der Islam mehr ist als nur eine Religion und dass einige Dinge, die Teil des Korans sind, nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Schon von daher verbietet sich eine pauschale Aussage wie „Der Islam gehört zu Deutschland“. So wie sich der Islam in seiner Gesamtheit momentan darstellt gehört er genauso zu Deutschland wie Hass auf Andersgläubige, Frauenverachtung, Vergewaltigung, Parallelgesellschaften, bis hin zu Mord und Terrorismus – will sagen, er gehört eben nicht zu uns. Alles andere ist eine Lüge und nur dazu nützlich, sich bei den radikalen Muslimen anzubiedern. Stattdessen sollten wir darangehen, die moderaten Muslime, die tatsächlich eine friedliche und tolerante Religion leben, noch besser in unser System einzubinden und muslimischen Flüchtlingen, die nicht einer mittelalterlichen Ideologie anhängen, die Eingliederung in unser System so leicht wie möglich zu machen. Dies ist – das wird leider häufig bei der Debatte verschwiegen – auch ganz klar im Interesse der moderaten, friedliebenden Muslime, deren Stimme im Getöse der Extremisten leider nicht hörbar ist.